1.1.: Tariku Bekele und Priscah Jeptoo in Sao Paulo vorne: BMW Frankfurt Marathon

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Priscah Jeptoo lief in Sao Paulo zu einem Veranstaltungsrekord.

Tariku Bekele und Priscah Jeptoo sind die Sieger des Silvesterlauf-Spektakels von Sao Paulo. Bei dem Klassiker, der bereits zum 87. Mal gestartet wurde, herrschten widrige Wetterbedingungen mit starkem Regen. Trotzdem stellte die Kenianerin Jeptoo auf dem neuen 15-km-Kurs einen Veranstaltungsrekord von 48:48 Minuten auf. Tariku Bekele, der jüngere Bruder des mehrfachen Olympiasiegers und Weltrekordlers Kenenisa Bekele, gewann das Rennen souverän in 43:35.

In dem hochklassig besetzten Lauf löste sich der 24-jährige Bekele nach etwa der Hälfte der Strecke von seinen Konkurrenten und vergrößerte den Vorsprung dann ständig. „Der Regen hat mich nicht gestört, ich habe meine Taktik genau umsetzen können“, erklärte Tariku Bekele gegenüber der Internetseite des internationalen Leichtathletik-Verbandes (iaaf.org). „Ich hoffe, dass dieser Sieg eine Motivation sowohl für mich als auch für Kenenisa ist, mit dem ich zusammen trainiert habe“, fügte Tariku Bekele hinzu. Er wird sich auf einen Start bei den Hallen-Weltmeisterschaften im März in Istanbul vorbereiten.

In Sao Paulo ließ Tariku Bekele drei Kenianer hinter sich: Mark Korir wurde in 43:58 Minuten Zweiter vor den Marathonläufern Matthew Kisorio (44:12) und Martin Lel (44:28). Platz fünf belegte der Marokkaner Najin El Qady mit 44:32.

Im Frauenrennen übernahmen Priscah Jeptoo und die Äthiopierin Ayelew Wude nach rund 5 km die Führung. Der Zweikampf der beiden afrikanischen Weltklasseläuferinnen wurde erst auf der Zielgeraden entschieden. Hier hatte Proscah Jeptoo, die im August bei den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea) die Silbermedaille im Marathon gewonnen hatte, die besseren Reserven. Im Spurt erlief sie noch einen Vorsprung von vier Sekunden. Mit ihrer Siegzeit von 48:48 Minuten war die 27-Jährige die erste Frau, die beim „Corrida Internacional de Sao  Silvestre“ von Sao Paulo die 50-Minuten-Marke unterbot. Im vergangenen Jahr hatte Alice Timbilil mit 50:19 einen Kursrekord aufgestellt.

Ayelew Wude, die das Rennen bereits 2008 gewonnen hatte, war nach 48:52 Minuten im Ziel. Rang drei belegte mit großem Abstand Eunice Kirwa (Kenia) in 50:58, gefolgt von Nadia Ejjafini (Italien/51:19).

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net