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1.1.: Kenianer gewinnen Sao Paulo, Äthiopier in Madrid

Tariku Bekele gewann den Silvesterlauf in Madrid.

Äthiopiens Läufer waren in Madrid vorne, die Kenianer triumphierten währenddessen am Silvestertag in Sao Paulo. Die beiden Rennen gehören zu den weltweit hochklassigsten am letzten Tag des Jahres.

Der „Corrida Internacional de Sao Silvestre“ ist das älteste Silvesterrennen der Welt. Zum 88. Mal fand die Veranstaltung in Sao Paulo statt, rund 25.000 Teilnehmer verzeichneten die Veranstalter. Das Eliterennen über 15 km entschied Edwin Kipsang in 44:04 Minuten für sich. Damit war der Kenianer zehn Sekunden vor seinem Landsmann Joseph Aperumoi im Ziel. Der drittplatzierte Mark Korir machte in 44:20 Minuten den kenianischen Triumph im Männerrennen perfekt. Ihm folgte der Brasilianer Giovani dos Santos mit 44:50. 

Mit einem großen Vorsprung von fast 150 Metern setzte sich bei den Frauen Maurine Kipchumba durch. Im dritten Anlauf gelang der Kenianerin der erste Sieg in Sao Paulo. 2009 war sie  bei dem Silvesterlauf Neunte, ein Jahr später belegte sie Rang zehn. Hinter Maurine Kipchumba folgten Jackline Sakilu (Tansania/52:11), Rumokol Chepkanan (Kenia/52:50) und Fekede Negede (Äthiopien/53:36) auf den nächsten Plätzen.

Jener Mann, der im vergangenen Jahr in Sao Paulo gewonnen hatte, war am Montagabend in Madrid vorne: Tariku Bekele, der jüngere Bruder des äthiopischen Serien-Weltrekordlers Kenenisa Bekele, setzte sich über die 10-km-Distanz letztlich souverän in 28:29 Minuten durch. Erst in der Schlussphase des Rennen, wo der Kurs ansteigt, hatte der aus Äthiopien stammende Ayad Lamdassem (Spanien) nicht mehr mit Bekele Schritt halten können. Er wurde Zweiter in 28:45. Seine spanischen Landsleute Roberto Alaiz (29:08) und Manuel Penas (29:21) belegten die nächsten Plätze.

Überraschend deutlich dominierte Gelete Burka das Frauenrennen. Die Äthiopierin setzte sich schnell von den Konkurrentinnen ab und lief von der Spitze weg in 30:53 Minuten zum Sieg. Kenias 10.000-m-Weltmeisterin von 2009, Linet Masai, wurde in 32:13 Zweite. Ihr folgten 
die Spanierinnen Diana Martin (32:32) und Teresa Urbina (33:46).

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net


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