28.4.: Cross-Weltmeister Japhet Korir gewinnt in Würzburg: BMW Frankfurt Marathon

0
6

Japhet Korir, hier ein Bild von der Cross-WM aus dem März, gewann am Sonntag in Würzburg.

Das beste Männerfeld, das in diesem Frühjahr für einen deutschen Straßenlauf verpflichtet wurde, stand am Sonntag in Würzburg an der Startlinie: Beim Residenzlauf über 10 km ging unter anderen der amtierende Crosslauf-Weltmeister Japhet Korir an den Start. Der Kenianer enttäuschte nicht und bestätigte seine exzellente Form. Er gewann das Rennen in flotten 27:52 Minuten. 

Der 19-jährige Japhet Korir, der im vergangenen Jahr in Würzburg bereits Vierter war, löste sich in der letzten der vier Runden aus einer Spitzengruppe und gewann schließlich mit drei Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Richard Mengich (27:54). Mit Emmanuel Oliaulo (Kenia) blieb auch der drittplatzierte Läufer unter 28 Minuten (27:58). Vierter wurde der Sieger des Berliner Halbmarathons, Jacob Kendagor (28:08). Kenias Topläufer bestimmten das Geschehen an der Würzburger Residenz und belegten gleich die ersten 15 Ränge! Als 17. platzierte sich Musa Roba-Kinkal als bester Deutscher mit 30:26 Minuten.

Auch das Frauenrennen dominierten die Kenianerinnen, die die ersten sieben Plätze belegten. Schnellste war Agnes Mutune, die sich bereits in der zweiten Runde absetzte und nach 32:22 Minuten mit großem Vorsprung im Ziel war. Cynthia Chepchirchir (33:02) und Leonidah Mosop (33:04) folgten auf den Rängen zwei und drei. Beste deutsche Läuferin war Lisa Hahner, die nur eine Woche nach dem Hamburg-Marathon als Achte 34:55 Minuten lief.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net