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12.4.: Schnelles Männerrennen in Rotterdam erwartet

Sammy Kitwara will in Rotterdam eine Zeit von 2:04 Stunden erreichen.

Mit einem sehr schnellen Rennen ist am Sonntag auf der flachen Strecke des Rotterdam-Marathons zu rechnen. Die Favoriten peilen Zeiten um 2:04 bis 2:05 Stunden an. Allerdings könnte der Wind ein Handikap werden. Mit 12.500 Läufern wurde das Teilnehmerlimit erreicht.

Wenige Tage vor dem Startschuss mussten auch die Veranstalter des Rotterdam-Marathons einen Rückschlag verkraften: Der schnellste für das Rennen verpflichtete Läufer kann verletzungsbedingt nicht starten. Der 19-jährige Äthiopier Berhanu Shiferaw, der im Januar in Dubai als Zweiter mit 2:04:48 einen inoffiziellen Junioren-Weltrekord aufstellte, fällt aus.

Drei andere Äthiopier sind die schnellsten Läufer am Start: Getu Feleke (2:04:50), Bazu Worku (ETH/2:05:25) und Tilahun Regassa (2:05:27). Schnell laufen wollen aber auch die Kenianer: „Mein Ziel ist eine Steigerung auf 2:04 Stunden“, sagte Sammy Kitwara, der bisher eine Bestzeit von 2:05:54 Stunden aufweist. Seine Halbmarathon-Bestzeit von 58:48 Minuten – eine der schnellsten aller Zeiten – lässt darauf schließen, dass ein solches Resultat möglich ist. Auch der Junioren-Crosslauf-Weltmeister von 2011, Geoffrey Kipsang (Kenia), will sich am Sonntag bei seinem zweiten Rennen über die 42,195 km steigern. Er lief in Berlin im vergangenen September 2:06:12. „Vielleicht sind 2:05 Stunden möglich am Sonntag“, sagte Geoffrey Kipsang. Ebenfalls ganz vorne mitlaufen wird sicherlich auch sein Landsmann Wilson Chebet (2:05:27).

Das Elitefeld der Frauen ist weniger stark besetzt. Das Rennen ist auf die aus Kenia stammende Holländerin Hilda Kibet zugeschnitten, die mit einer Bestzeit von 2:24:27 Stunden die schnellste Läuferin im Feld ist. Die Äthiopierinnen Misikir Mekonnin (2:25:21) und Harun Makda (2:26:46) sind ihre stärksten Konkurrentinnen.

Der Rotterdam-Marathon gehört bezüglich der Männerergebnisse seit jeher zu den schnellsten City-Marathonrennen der Welt. In der entsprechenden Wertung liegt das Rennen zurzeit auf Rang drei hinter Berlin und Dubai.

Die schnellsten City-Marathonrennen der Welt

1. BERLIN                2:04:36,8
2:03:38    Makau (KEN) 2011
2:03:59    Gebrselassie (ETH) 2008
2:04:15    Mutai (KEN) 2012
2:04:16    Kimetto (KEN) 2012
2:04:26    Gebrselassie (ETH) 2007
2:04:55    Tergat (KEN) 2003
2:04:56    Korir (KEN) 2003
2:05:08    Makau (KEN) 2010
2:05:10    Mutai (KEN) 2010
2:05:25    Worku (ETH) 2010

2. Dubai                 2:04:48,3 
2:04:23    Abshero (ETH) 2012
2:04:45    Desisa (ETH) 2013
2:04:48    Shiferaw (ETH) 2013
2:04:49    Tola (ETH) 2013
2:04:50    Sefir (ETH) 2012
2:04:52    Negesse (ETH) 2013
2:04:53    Gebrselassie (ETH) 2008
2:04:53    Koech (KEN) 2013
2:04:54    Geneti (ETH) 2012
2:04:56    Maiyo (KEN) 2012

3. ROTTERDAM             2:04:53,2
2:04:27    Kibet (KEN) 2009
2:04:27    Kwambai (KEN) 2009
2:04:48    Makau (KEN) 2010
2:04:48    Tsegay (ETH) 2012
2:04:50    Feleke (ETH) 2012
2:04:55    Mutai (KEN) 2010
2:05:03    Mosop (KEN) 2012
2.05:04    Kirui (KEN) 2009
2:05:13    Kipruto (KEN) 2010
2:05:23    Lilesa (ETH) 2010

4. LONDON                2:05:14,7
5. BOSTON                2:05:20,6
6. CHICAGO               2:05:34,1
7. FRANKFURT          2:05:43,2
8. AMSTERDAM        2:06:06,5


Gewertet wird der Durchschnitt der schnellsten zehn jemals 
bei dem jeweiligen Marathon gelaufenen Zeiten im Männerrennen.

Text und Statistik: race-news-service.com
Foto: photorun.net


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