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9.9.: Patrick Makau gewinnt Auszeichnung und verliert dann das Rennen in Prag

Ein Trainingslauf waren die 10 km in Prag für Patrick Makau.

Erst gewann Patrick Makau einen Preis des internationalen Verbandes der Straßen- und Marathonrennen (AIMS), wenige Stunden später musste sich der kenianische Marathon-Weltrekordler mit Rang zehn zufrieden geben. Doch trotz des mäßigen Resultates bei dem 10-km-Rennen in Prag, wo er nach 30:29 Minuten ins Ziel lief, war Patrick Makau nicht unzufrieden. Er sei etwas müde gewesen, aber der Wettkampf sei trotzdem ein gutes Training für den BMW Frankfurt-Marathon gewesen, erklärte Patrick Makau. In Frankfurt wird der Weltrekordler (2:03:38 Stunden) am 28. Oktober an den Start gehen.

Bei dem 10-km-Abendlauf in der Prager Innenstadt setzte sich am Samstag Abend Henry Kiplagat souverän durch. Der Kenianer war nach 27:51 Minuten im Ziel. Zweiter wurde der Kursrekordler Philemon Limo (Kenia/27:34 im vergangenen Jahr), der dieses Mal 28:18 erreichte. Rang drei belegte der Äthiopier Adugna Tekele mit 28:19. Bei den Frauen rannten die Eliteläuferinnen über 5 km. Hier setzte sich Tadelech Bekele (Äthiopien) mit 15:48 Minuten in einer Spurtentscheidung knapp vor der Kenianerin Pamela Lisoreng (15:49) durch. Insgesamt rund 6000 Läufer gingen in Prag an den Start.

Nachdem er sechs Tage zuvor bei den 10 Meilen von Tilburg (Niederlande) mit einem dritten Rang in 45:41 Minuten eine überzeugende Leistung gezeigt hatte, kehrt Patrick Makau nun nach Kenia zurück. Dort steht die entscheidende Vorbereitungsphase auf den BMW Frankfurt-Marathon auf dem Programm. Bei dem Rennen am 28. Oktober könnte Patrick Makau einen Weltrekordversuch starten.

In Prag bekam er am Sonnabend noch einen Motivationsschub für die nächsten Wochen: Der internationale Verband der Straßen- und Marathonrennen (AIMS) ehrte ihn als schnellsten Läufer über die klassische Distanz des Jahres 2011. „Patrick ist ein exzellenter Athlet und wir freuen uns, dass wir ihn auszeichnen können“, erklärte der spanische AIMS-Präsident Paco Borao.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net


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