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Ein heißer Marathon-Herbst: Von Berlin bis New York

Die eindrucksvolle Zielgerade beim Berlin-Marathon.

Wilson Kipsang tritt als Titelverteidiger in Frankfurt an.

Haile Gebrselassie will sich in Berlin für Olympia qualifizieren.

Moses Mosop will ich Chicago den Weltrekord angreifen.

In Berlin beginnt am kommenden Sonntag die Kette der spektakulären Herbst-Marathonrennen. Gleich beide Weltrekordler – Haile Gebrselassie und Paula Radcliffe – sowie Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) werden in der deutschen Hauptstadt am Start stehen. Doch so groß ist die Leistungsdichte in der absoluten Spitze, dass für die anderen bedeutenden Rennen noch mehr als genug Stars übrig bleiben und der Männer-Weltrekord bei mehreren Veranstaltungen in Gefahr geraten kann. Neben den Läufen der World Marathon Majors (WMM)-Serie in Berlin, Chicago und New York hat sich leistungssportlich vor allen Frankfurt ins Rampenlicht geschoben.

Die international bedeutenden Rennen über die klassischen 42,195 km boomen auch breitensportlich. Startnummern für die WMM-Rennen von Berlin, Chicago oder New York gibt es schon lange nicht mehr. Im März, so früh wie nie zuvor, waren alle 40.000 Nummern für den Berlin-Marathon ausverkauft. Aber auch Frankfurt erfährt einen Boom – wenn auch in kleineren Dimensionen. Abhängig von den Meldezahlen in den nächsten Wochen, könnten beim 30. Jubiläumsrennen am Main erstmals über 14.000 Marathonläufer registriert werden.

Spitzensportlich verspricht es einmal mehr ein heißer Marathon-Herbst zu werden. Es ist erst zehn Jahre her, da träumten die besten Läufer der Welt davon, die klassischen 42,195 km unter 2:05 Stunden zurückzulegen. Der Kenianer Paul Tergat schaffte das schließlich als Erster in Berlin 2003 mit 2:04:55. So stark ist die Entwicklung, dass es heute bereits 15 solcher Zeiten gibt. Ein Drittel davon wurde in diesem Frühjahr gelaufen. Hier eingerechnet sind auch die Ergebnisse des Boston-Marathons 2011, bei dem Geoffrey Mutai (Kenia) mit 2:03:02 Stunden die schnellste Zeit aller Zeiten erreichte und nur vier Sekunden vor seinem Landsmann Moses Mosop im Ziel war, der sein Marathondebüt lief.

Als offizieller Weltrekord steht jedoch nach wie vor jene Zeit, die Haile Gebrselassie (Äthiopien) vor drei Jahren in Berlin erreichte: 2:03:59 Stunden. Die Zeiten aus Boston können nicht offiziell als Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m. Dennoch, wer die hügelige Strecke von Boston kennt, weiß, dass dieser Kurs schwerer zu laufen ist als flache Strecken wie Berlin, Chicago oder Frankfurt.

Berlin macht am Sonntag den Anfang mit einem Duell zwischen Haile Gebrselassie und dem Titelverteidiger Patrick Makau. Der Kenianer ist ein großer Herausforderer für den Weltrekordler. 2010 steigerte er sich auf 2:04:48 Stunden und war damit der schnellste Marathonläufer des Jahres. Er hat zweifelsohne das Potenzial, den Weltrekord zu brechen. Die Frage ist, ob dies in einem Rennen gegen Haile Gebrselassie möglich ist. Die beiden werden voraussichtlich neben einigen Tempomachern alleine auf weiter Flur sein. Dass das Rennen dabei frühzeitig taktisch wird, weil keiner den anderen zum Weltrekord ziehen möchte, damit ist jedoch nicht zu rechnen. Denn sowohl Gebrselassie als auch Makau brauchen eine Weltklassezeit, um eine Chance zu haben, die Qualifikation für den Olympia-Marathon in London 2012 zu erreichen. Nur drei Startplätze stehen pro Land zur Verfügung und die Konkurrenz ist speziell in Kenia enorm. Eine Zeit über 2:05 Stunden dürfte kaum reichen.

So stark wie noch nie in der Geschichte des Berlin-Marathons, die 1974 im Grunewald begann, ist das Frauenfeld am Sonntag besetzt. Paula Radcliffe wird erstmals bei einem Straßenlauf in Deutschland an den Start gehen und nach Verletzungsproblemen sowie der Geburt ihres zweiten Kindes (im September 2010) ihren ersten Marathon seit November 2009 laufen. Damals musste sich die britische Weltrekordlerin (2:15:25) in New York mit Platz vier begnügen. Die 37-Jährige ist fit und könnte bei guten Wetterbedingungen eine Zeit um 2:20 Stunden anpeilen. Man darf gespannt sein, inwieweit Irina Mikitenko (SC Gelnhausen) die Weltrekordlerin gefährden kann. Doch es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Halbmarathon-Weltmeisterin des vergangenen Jahres, Florence Kiplagat, für eine Überraschung sorgt. Die Kenianerin stieg bei ihrem Marathon-Debüt im Frühjahr in Boston aus, zeigte aber im Sommer hochklassige Form. Sie gewann einen Halbmarathon am Wörthersee (Österreich) bei großer Hitze in 68:02 Minuten. Acht Läuferinnen stehen zurzeit mit Bestzeiten von unter 2:28 Stunden auf der Berliner Startliste. Sechs von ihnen blieben bereits unter 2:26.

Einen Angriff auf den Weltrekord planen die Veranstalter des Chicago-Marathons. Dabei setzen sie nach seinem spektakulären Boston-Debüt auf Moses Mosop. Zu beachten sein wird auch Ryan Hall (USA), der sich nach seinem starken Boston-Rennen (Vierter in 2:04:58) den amerikanischen Rekord sichern möchte. Der aus Marokko stammende Khalid Khannouchi war 2002 in London 2:05:38 gelaufen – eine Zeit, die damals Weltrekord bedeutete. Bei den Frauen spricht in Chicago viel für Liliya Shobukhova. Als Erste möchte die Russin das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen. Gelingt ihr dies, hätte sie auch die WMM-Wertung zum zweiten Mal in Folge gewonnen. Zudem peilt Liliya Shobukhova ihre erste Zeit unter 2:20 Stunden an.

Fällt der Männer-Weltrekord in Berlin, in Chicago oder stiehlt am Ende gar Frankfurt den WMM-Rennen die Show? Ganz ausgeschlossen ist dieses Szenario, was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, nicht. Mit Wilson Kipsang kehrt der Titelverteidiger und Kursrekordler (2:04:57) zurück. Er trifft auf die Sieger von 2009 (Gilbert Kirwa) und 2008 (Robert Kiprono Cheruiyot). Die drei Kenianer müssen sich zudem mit dem Äthiopier Deriba Merga auseinandersetzen, der für seinen offensiven Laufstil bekannt ist.

Eine Reihe von Stars hat bereits der New York-Marathon unter Vertrag genommen. Aller Voraussicht kommen hier noch der Boston-Sieger Geoffrey Mutai und die London-Siegerin Mary Keitany (beide Kenia) hinzu. „Unser Feld wird superstark“, erklärte die Race-Direktorin Mary Wittenberg bereits. Aufgrund der schweren Strecke ist in New York jedoch nicht mit absoluten Topzeiten zu rechnen.

Für die besten deutschen Läufer geht es in Frankfurt beziehungsweise Berlin um die Olympia-Qualifikation. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) wird erstmals seit der WM 2009 wieder einen Marathon laufen und peilt in Frankfurt ebenso wie Jan Fitschen (TV Wattenscheid) die Norm von 2:12:00 Stunden an. Das gleiche Zeitziel haben Falk Cierpinski (SG Spergau) und Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) in Berlin. Während Irina Mikitenko bereits für Olympia qualifiziert ist, sollte der Richtwert von 2:30 Stunden für Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in Frankfurt keine Hürde sein. Schwerer wird das schon für Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken), die nach einer Babypause in Frankfurt zurückkehrt.


TERMINE AUSGEWÄHLTER HERBST-MARATHONRENNEN

25. September    Berlin
2. Oktober        Köln
9. Oktober        Chicago
9. Oktober        Eindhoven
9. Oktober        München
16. Oktober        Amsterdam
16. Oktober        Peking
23. Oktober        Venedig
30. Oktober        Frankfurt
6. November     New York
6. November        Seoul
13. November    Athen
13. November    Turin
4. Dezember        Fukuoka (Männer-Eliterennen)
4. Dezember        Singapur

Punktestand in der World Marathon Majors-Serie 2010–2011

MÄNNER:

1. Emmanuel Mutai (KEN)         55
2. Tsegaye Kebede (ETH)         41
3. Geoffrey Mutai (KEN)         40
4. Patrick Makau (KEN)         35
   Gebre Gebremariam (ETH)     35
6. Abel Kirui (KEN)         26
7. Robert Kip. Cheruiyot (KEN)     25
   Samuel Wanjiru (KEN)         25
   (Wanjiru verstarb im Mai)
9. Feyisa Lilesa (ETH)         20
10. Vincent Kipruto (KEN)         16

FRAUEN:

1. Liliya Shobukhova (RUS)         65
2. Edna Kiplagat (KEN)         60
3. Mary Keitany (KEN)         35
4. Bezunesh Bekele (ETH)         30
5. Aberu Kebede (ETH)         25
  Teyba Erkesso (ETH)         25
  Caroline Kilel (KEN)         25
8. Inga Abitova (RUS)         20
    Desiree Davila (USA)         20
    Sharon Cherop (KEN)         20

Eine WMM-Serie erstreckt sich jeweils über einen Zwei-Jahres-Zyklus. Die beiden Sieger erhalten am Ende ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar. Für die ersten fünf Plätze gibt es in jedem WMM-Rennen Punkte, wobei die Sieger 25 Zähler erhalten.

Die besten Zeiten aller Zeiten

Männer

2:03:02        Geoffrey Mutai        KEN    Boston            18.4.2011 *
2:03:06        Moses Mosop        KEN    Boston            18.4.2011 *
2:03:59        Haile Gebrselassie    ETH    Berlin            28.9.2008
2:04:26        Haile Gebrselassie    ETH    Berlin            30.9.2007
2:04:27        Duncan Kibet        KEN    Rotterdam        5.4.2009
2:04:27        James Kwambai    KEN    Rotterdam        5.4.2009
2:04:40        Emmanuel Mutai    KEN    London            17.4.2011
2:04:48        Patrick Makau        KEN    Rotterdam        11.4.2010
2:04:53        Haile Gebrselassie    ETH    Dubai            18.1.2008
2:04:53        Gebre Gebremariam    ETH    Boston            18.4.2011

FRAUEN

2:15:25        Paula Radcliffe         GBR        London        13.4.2003
2:17:18        Paula Radcliffe         GBR        Chicago    13.10.2002
2:17:42        Paula Radcliffe         GBR        London        17.4.2005
2:18:47        Catherine Ndereba     KEN        Chicago    7.10.2001
2:18:56        Paula Radcliffe         GBR        London        14.4.2002
2:19:12        Mizuki Noguchi        JPN        Berlin        25.9.2005
2:19:19        Irina Mikitenko        GER        Berlin        28.9.2008
2:19:19        Mary Keitany        KEN        London        17.4.2011
2:19:26        Catherine Ndereba     KEN        Chicago    13.10.2002
2:19:36        Deena Kastor         USA        London        23.4.2006

* Die Zeiten des Boston-Marathons können nicht offiziell als Weltrekorde beziehungsweise nationale Rekorde anerkannt werden, da die Strecke nicht die entsprechenden Kriterien erfüllt (max. Gefälle von einem Meter pro Kilometer, Start und Ziel dürfen max. 50 % der Gesamtlaufstrecke voneinander entfernt liegen). Das Gefälle auf dem Punkt-zu-Punkt-Kurs von Boston beträgt 139 m.

DIE HOCHKLASSIGSTEN HERBST-RENNEN: DATEN UND FAVORITEN

BERLIN (25.9.)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 40.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.berlin-marathon.com
TV: Live in n-tv und Eurosport sowie Live-Stream im Internet

Siegprämie: 40.000 Euro
Gesamtpreisgeld: 233.000 Euro

Streckenrekorde:
2:03:59 – Haile Gebrselassie (ETH) WR
2:19:12 – Mizuki Noguchi (JPN)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Haile Gebrselassie (ETH/2:03:59), Patrick Makau (KEN/2:04:48), Driss El Himer (FRA/2:06:48), Hendrick Ramaala (RSA/2:06:55), Simon Munyutu (KEN/2:09:24), Jon Kyui (KEN/2:10:00), Emmanuel Samal (KEN/2:10:27), Mikhail Lemaev (RUS/2:10:41), Falk Cierpinski (SG Spergau/2:13:30), Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen/2:13:42).
Frauen: Paula Radcliffe (GBR/2:15:25), Irina Mikitenko (SC Gelnhausen/2:19:19), Lidia Simon (RUM/2:22:54), Atsede Habtamu (ETH/2:24:26), Lidiya Grigoryeva (RUS/2:25:10), Tatyana Petrova (RUS/2:25:53), Rosaria Console (ITA/2:26:45), Anna Incerti (ITA/2:27:33), Florence Kiplagat (KEN/bei Debüt aufgegeben).

CHICAGO (9.10.)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: 45.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.chicagomarathon.com
TV: vorauss. Live-Stream im Internet

Siegprämie: 125.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 485.000 Dollar

Streckenrekorde:
2:05:41 – Sammy Wanjiru (KEN)
2:17:18 – Paula Radcliffe (GBR)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Moses Mosop (KEN/2:03:06), Ryan Hall (USA/2:04:58), Bazu Worku (ETH/2:05:25), Getu Feleke (ETH/2:05:44), Evans Cheruiyot (KEN/2:06:25), Marilson dos Santos (BRA/2:06:34), Bernard Kipyego (KEN/2:07:01), Bekana Daba (ETH/2:07:04), Atsushi Sato (JPN/2:07:13), Joshua Chelenga (KEN/2:08:21), Wesley Korir (KEN/2:08:24).
Frauen: Liliya Shobukhova (RUS/2:20:15), Askale Tafa (ETH/2:21:31), Inga Abitova (RUS/2:22:19), Benita Willis (AUS/2:22:36), Wie Yanan (CHN/2:23:12), Maria Konovalova (RUS/2:23:49), Christelle Daunay (FRA/2:24:22).

AMSTERDAM (16.10.)
IAAF Silver Label Race
Meldezahl: rd. 10.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.amsterdammarathon.nl

Prämien: nicht bekannt

Streckenrekorde:
2:06:18 – Gilbert Yegon (KEN)
2:22:20 – Gete Wami (ETH)

Topathleten und Bestzeiten:
Männer: Koen Raymaekers (NED/2:11:09). Frauen: Lornah Kiplagat (NED/2:22:22) – weitere noch nicht bekannt

FRANKFURT (30.10.)
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: vorauss. 14.000
Anmeldungen noch möglich: ja
Internet: www.frankfurt-marathon.com
TV: Live im hr und vorauss. Live-Stream im Internet

Siegprämie: 20.000 Euro
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 116.500 Euro

Streckenrekorde:
2:04:57 – Wilson Kipsang (KEN)
2:23:25 – Caroline Kilel (KEN)    

Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Wilson Kipsang (KEN/2:04:57), Robert Kiprono Cheruiyot (KEN/2:05:52), Gilbert Kirwa (KEN/2:06:14), Deriba Merga (ETH/2:06:38), Wilfred Kigen (KEN/2:07:33), Günther Weidlinger (AUT/2:10:47), André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf/2:13:09), Jan Fitschen (TV Wattenscheid/2:20:15).
Frauen: Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg/2:26:21), Liz Yelling (GBR/2:28:33), Aniko Kalovics (HUN/2:29:04), Kirsten Melkevik (NOR/2:29:12), Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken/2:29:26), Andrea Mayr (AUT/2:30:43) – weitere noch nicht bekannt.

NEW YORK (7.11.)
World Marathon Majors (WMM)-Rennen
IAAF Gold Label Race
Meldezahl: ca. 50.000
Anmeldungen noch möglich: nein
Internet: www.ingnycmarathon.org
TV: Live vorauss. in Eurosport und vorauss. Live-Stream im Internet

Siegprämie: 130.000 Dollar
Gesamtpreisgeld (ohne Zeitprämien): 800.000 Dollar

Streckenrekorde:
2:07:43 – Tesfaye Jifar (ETH)
2:22:31 – Margaret Okayo (KEN)

Topathleten und Bestzeiten (soweit bekannt):
Männer: Geoffrey Mutai (KEN/2:03:02/Start noch nicht offiziell bestätigt), Emmanuel Mutai (KEN/2:04:40), Gebre Gebremariam (ETH/2:04:53), Martin Lel (KEN/2:05:15), Jaouad Gharib (MAR/2:05:27), Viktor Röthlin (SUI/2:07:23), Meb Keflezighi (USA/2:09:15)
Frauen: Mary Keitany (KEN/2:19:19/vorauss.), Edna Kiplagat (KEN/2:20:46), Kim Smith (NZL/2:25:21), Jo Pavey (GBR/2:28:24), Lauren Fleshman (USA/Debüt) – weitere noch nicht bekannt.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net


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